16.03.2009

An diesem wunderschönen Montag drehten wir also in dem ein Tag zuvor für gut befundenen Haus gleich gegenüber. Etwas unwohl war uns ja doch, auch wenn uns unsere Darstellerin gesagt hatte, dass sie die Besitzer kennt und nach einer Drehgenehmigung fragen will. Wir gingen dann einfach davon aus, dass sie diese dann auch schon eingeholt hatte, da wir den Dreh nicht verschieben konnten bei dem engen Terminplan von unserer Protagonisten Juliane Filter. Als wir dann schon eine Einstellung im Kasten hatten, fuhr ein Auto vor und hielt genau vor dem Gartentor dieses Hauses. Es stiegen drei Personen aus und kamen auf das Grundstück, genau auf uns zu. Wir dachten uns schon, dass der Tag wohl auf dem Polizeirevier enden würde. Es schien der Besitzer, ein Maklerin und ein Interessent für das Haus zu sein. Der Besitzer fragte uns dann jedenfalls, was wir hier schönes filmen. Ich verwies in meiner latenten Angst dann auf das, was uns unsere Darstellerin ein Tag zuvor sagte. Unerwarteterweise sagte der Mann dann, sie würde uns nicht lange stören und in 5 Minuten auch schon wieder verschwunden sein. Eine kaum zu glaubene Reaktion, für die man schon ein sehr wohlwollender und friedlebender Mensch sein muss.
Mit gutem Gewissen drehten wir dann weiter, später sogar noch einige Fluchtszenen in einem Wald, bis zur völligen Erschöpfung unserer Darstellerin Juliane Filter und bis die Sonne dann hinter dem Horizont verschwand.