23.03.2009

Eigentlich mussten wir nicht mehr viel drehen, um den Handlungsstrang mit dem Bauernehepaar abzuschließen. 13 Einstellungen zählten wir bei unserer Vorbereitung, von denen wir dann letztendlich doch nicht alle drehten, da wir einige auch zu einer verschmelzen ließen.
Wir mussten nun, da wir es am vorigen Wochenende nicht schafften, die Szene nach dem relativ distanzierten Abendessen der Bauersleute mit Lea drehen, in der sich unsere Bauersfrau auf amüsante Art und Weise mit dem Geschirrspüler plagte - zum Glück hat die Takes niemand durch plötzliche Lachanfälle gestört, immerhin gab es eigentlich gar kein Problem mit diesem Gerät, nur im Film dann eben.
Ebenfalls vom letzten Wochenende nachzudrehen, um dann auch wirklich endlich den ganzen Handlungsstrang um die Bauersleute im Kasten zu haben, war das Ende der Fluchtszene, in der die Bauersfrau versucht Lea vor den DeGeN-Vertretern entkommen zu lassen und sich in letzter Sekunde zwischen sie und dem Bauersmann schiebt. Nur so konnte Lea dann auch wirklich einmal wieder der Einweisung in die ArbeiterIntensivHaltung entgehen.
Diese Szene war sehr lautstark, da die beiden Frauen die Treppe runter rennen mussten und das in mindestens 10 Takes. Durch diese Szene hat der Drehtag am Ende sehr viel an Dynamik, Spaß und gleichzeitig sogar an Konzentration gewonnen. Trotz des klein gehaltenen Vorhabens waren die Darsteller auch wieder erst 22 Uhr Zuhause, das Team hinter der Kamera räumte allerdings noch bis 0 Uhr den Drehort auf, um dann die Technik wieder nach Hause zu bringen. Naja, halb eins in der Nacht gab es dann auch für uns das viel thematisierte und ersehnte Abendessen.
In zwei bis drei Wochen werden wir unsere Bauersleute dann noch einmal richtig in einem Interview zu dieser Szene ausquetschen.