21.06.2009

Die Kamera war schon ausgerichtet als die Darsteller am Sonntag das Set betraten, denn am Vorabend wurde schon alles für die erste Einstellung am nächsten Tage auf- und eingestellt. Es konnte also gleich losgestritten werden, denn Magers Familienprobleme waren Inhalt der ersten Szene. Es ging schnell voran, eine Einstellung nach der nächsten konnte abgehackt werden. Nachdem wir diese Szene dann bis auf eine Einstellung abgedreht hatten, holten wir unseren jungen Darsteller Thomas Wambolt an den Drehort. Mit ihm konnten wir die letzte Einstellung dieser Szene dann drehen.
Gleich im Anschluss machten wir uns an die nächste Szene, in der Marka Mager (Anne Jekien) von der Arbeit geschafft in ihrer Zelle den auf dem Tisch eingeschlafenden Markus (Jonathan Kühn) und im Bett liegenden Mark (Thomas Wambolt) vorfindet.

Die von der Arbeit wiedergekommene Marka Mager (Anne Jekien) wünscht ihrem schlafenden Sohn (Thomas Wambolt) einen schönen Schlaf










 




Das Problem in dieser Szene war die alte Stahltür der Zelle, die beim Schließen normalerweise Geräusche macht, bei denen ein ganzer Zellenkomplex aufwachen würde. Um Abhilfe zu verschaffen, musste die Tür angehoben werden, sodass hinter der Tür immer jemand half diese leise zu schließen, was auch gelegentlich von Erfolg gekrönt war.

 Eine interessante Kameraposition - direkt über den Köpfen der schlafenden Darsteller wurde die Kamera installiert



















Im Nachhinein freuten wir uns über unser Drehteam, das ausgelassen war und aus äußerst sympathischen Menschen bestand und besteht. Uns wurde am Abend schnell klar, dass die Produktionsphase eines Films etwas ganz besonderes und einzigartiges ist, wenn man mit solch netten Menschen zusammenarbeiten kann.

Unsere treue Unterstützung am Set - (v.l.) unser "Nummerngirl" (zuständig für die Filmklappe) Alexandra Haberland und unsere Tontechnikerin Betti Wartke