15.02.2009

Für diesen schönen frostigen Sonntag im Februar hatten wir zwei Szenen geplant, besser gesagt zwei Zusatzszenen, die im ursprünglichen Drehbuch noch nicht zugegen waren und nun erst durch die Neuüberarbeitung von Fabian Kirsch und Gregor Tallig zustande gekommen sind. Sie nennen sich Zusatzszene "a" und Zusatzszene "b", sind also nicht mit Szenennummern gekennzeichnet wurden.

Nun zum eigentlichen Drehtag:
Für beide Szenen war es nötig, Lea in dem Treppenhaus ihres Wohnblockes zu zeigen, in der einen Szene sollte sie nach Hause kommen und in der anderen zu Sylvester letztendlich vor der ihr widerstrebenden Einweisung in die ArbeiterIntensivHaltung flüchtet.
Der Dreh in einem Treppenhaus eines Freundes lief ab ca. 14:00 Uhr auch recht zügig, wir machten sehr gute Einstellungen und das Engagement des Team spiegelte sich in einer hervorragenden Arbeitsteilung wider. Es lief so, wie man sich einen Drehtag erträumt, wenn man niemanden dafür bezahlen kann.
Leider machten wir nur zwei Einstellungen bis uns eine Frau freundlich darauf hinwies, dass wir nicht einfach in dem Treppenhaus drehen dürften, womit sie ja nicht unrecht hat. Wir hatten es einfach verseumt, um Drehgenehmigung zu bitten. Am kommenden Sonntag, 22.02.09, wollen wir einen weiteren Versuch starten, diesmal jedenfalls mit Drehgenehmigung.

Wir fuhren an diesem noch recht jungen Nachmittag dann gleich weiter zum nächsten Drehort, Leas Wohnung. Die Stimmung war nun leicht getrübt, aber nach kurzer Besprechung der Umgestaltung des Zimmers sollte es dann schon weiter gehen.

Der Regie-Assistent richtet die Szenerien ein,...

















...die Darstellerin wirft einen prüfenden Blick darauf...















...und der Regisseur hält alles in Bild fest.


















Szene "a" war recht schnell abgedreht, eine Totale und zwei Nahaufnahmen, schon war sie im Kasten.

Hier waren wir schon bei der zweiten Nahaufnahmen von Szene "a". Juliane Filter an der Schreibmaschine, Fabian Kirsch an der Tonangel und Gregor Tallig hinterm Fotoapparat.












Szene "b" brauchte schon wesentlich mehr Zeit, was wohl vor allem an der komplexen Kamerafahrt mit der Steadicam lag. 20:45 Uhr waren wir dann doch endlich fertig, nur das Zimmer bedurfte noch etwas ordnungschaffender Kräfte...