Dreh-Doku von Monokultur ab dem 15.02.2009

11.07.2009

An diesem Morgen wurden wir von dem herrlichen Duft einer wunderschönen Rose geweckt, die von der fleißigen Betti in aller Früh schon aus dem Garten gepflückt wurde. Kein Wunder, dass dieser Tag ein ganz besonders schöner werden sollte.Gegen dreiviertel zehn machten wir uns dann auf den Weg, Florian Göbel mit ins Auto zu holen, um dann weiter ins Studio zu fahren. Mal wieder nahmen wir uns zwei Szenen für einen Drehtag vor, diesmal mit insgesamt 26 Einstellungen. Es ging um die Ankunft unseres Protagonisten Herrn Weerstand (Florian Göbel)...




05.07.2009

Man könnte meinen, es wäre viel sich für einen Drehtag zwei Szenen vorzunehmen, aber wir nahmen uns für diesen Tag nicht nur zwei Szenen, sondern zwei Szenen mit insgesamt 35 Einstellungen vor. Dabei dauerte die längste unter ihnen ganze 19 Minuten. Die meisten aber auch nur ungefähr eine Sekunde. Angesichts dieses hohen Pensums brauchten wir immerhin nur 10 Stunden um alles umzusetzen, was wir uns zur Aufgabe stellten. Insgehgeim glaubte niemand daran, wirklich alles zu schaffen. Vor allem unser Kamerastativ wehrte sich gegen 35 maligen Platzwechsel,...




28.06.2009

Ich merkte wie es langsam in meiner Bauchgegend rund zu gehen schien, ein Durchfallgefühl breitete sich aus, als ich am Wittenberger Bahnhof stand und realisierte, dass wahrscheinlich der zweite von drei Statisten an diesem Sonntag wohl nicht wie geplant am Dreh teilnehmen wird. Bei näherem Studieren des Ankunftsplans wurde klar, dass der Zug, auf den wir warteten, am Wochenende nicht fuhr.So kam ich dann mit unserem Hauptdarsteller Florian Göbel am Studio an, ein Mitfahrerplatz von drei war besetzt, was die dort auf uns Wartenden auch etwas...




29.06.2009

Schon zwei Stunden vor Drehbeginn traf das Team, das gewöhnlich hinter der Kamera steht, im Studio ein. Bis zum eigentlichen Beginn bauten wir schon einmal die Technik drehbereit auf und überarbeiteten in der übrigen Zeit gleich noch den Drehplan, so dass alle Szenen des Films bis Ende August auch unter Dach und Fach wären. Bei dieser Planung ist sogar noch ein Monat Puffer drin, der September, denn erst ab Oktober geht es für das Regisseurteam nach Potsdam. Niemand hätte damit gerechnet, dass der Film überhaupt noch vor Oktober fertig werden...




23.06.2009

Die alte Matratze überlebte zwar 40 Jahre DDR, aber das panische Erwachen war ihr definitiv zu viel. Schon während der Szene hörten wir das Reißen des alten DDR-Stoffes am Fußende der Matratze. Wir dachten uns dabei nicht viel, Florian sollte eben etwas vorsichtiger von nun an sein, das Loch im Stoff war sicherlich schon vorher da. Vorsicht war aber schwer umzusetzen bei einer solch schnellen Szene und einem solch brüchigen Material. Das Ergebnis war letztendlich ein großer Riss über die ganze Breitseite am Fußende. Leider brauchten wir...