Dreh-Doku von Monokultur ab dem 15.02.2009

30.05.2009

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Um 11 Uhr startete das Drehteam mit dem Ausstatten der Darsteller und dem Aufbauen der Technik in einer recht ungewöhnlich, normalerweise sehr kurz besuchten Kulisse, dem Klo. Ein wunderschönes Örtchen, dem wir leider während unserer Arbeit seine geschätzte Stille nehmen mussten, wodurch das nahgelegene DamenWC auch einmal männlichen Besuch hatte.Anfangs funktionierte alles einwandfrei, das Schauspiel, die Umsetzung der Ideen und sogar die Technik spielte mit. Es schien also ein schöner Drehtag...




17.05.2009

An diesem ruhigen, schwülwarmen Sonntag sollte sich in einem kleinen Studio im Wittenberger Stadtteil Piesteritz Furchtbares zutragen. Am frühen Abend sollte es beginnnen und im Gewitter der Nacht nahm das Schicksal dann seinen grauenvollen Lauf.     Die ewigen Hilferufe des Patienten gingen im hasserfüllten Lachen des Professors unter. Im Hintergrund schmiegte sich das erschütternde Donnergrollen dieser düsteren Nacht an das schreckliche Szenario. Alles war voller Blut, auf den Boden schlugen sekündlich die Tropfen von den...




23.03.2009

Eigentlich mussten wir nicht mehr viel drehen, um den Handlungsstrang mit dem Bauernehepaar abzuschließen. 13 Einstellungen zählten wir bei unserer Vorbereitung, von denen wir dann letztendlich doch nicht alle drehten, da wir einige auch zu einer verschmelzen ließen.
Wir mussten nun, da wir es am vorigen Wochenende nicht schafften, die Szene nach dem relativ distanzierten Abendessen der Bauersleute mit Lea drehen, in der sich unsere Bauersfrau auf amüsante Art und Weise mit dem Geschirrspüler plagte - zum Glück hat die Takes niemand durch plötzliche Lachanfälle gestört, immerhin gab es eigentlich gar kein Problem mit diesem Gerät, nur im Film dann eben.
Ebenfalls vom letzten Wochenende nachzudrehen, um dann auch wirklich endlich den ganzen Handlungsstrang um die Bauersleute im Kasten zu haben, war das Ende der Fluchtszene, in der die Bauersfrau versucht Lea vor den DeGeN-Vertretern entkommen zu lassen und sich in letzter Sekunde zwischen sie und dem Bauersmann schiebt. Nur so konnte Lea dann auch wirklich einmal wieder der Einweisung in die ArbeiterIntensivHaltung entgehen.
Diese Szene war sehr lautstark, da die beiden Frauen die Treppe runter rennen mussten und das in mindestens 10 Takes. Durch diese Szene hat der Drehtag am Ende sehr viel an Dynamik, Spaß und gleichzeitig sogar an Konzentration gewonnen. Trotz des klein gehaltenen Vorhabens waren die Darsteller auch wieder erst 22 Uhr Zuhause, das Team hinter der Kamera räumte allerdings noch bis 0 Uhr den Drehort auf, um dann die Technik wieder nach Hause zu bringen. Naja, halb eins in der Nacht gab es dann auch für uns das viel thematisierte und ersehnte Abendessen.
In zwei bis drei Wochen werden wir unsere Bauersleute dann noch einmal richtig in einem Interview zu dieser Szene ausquetschen.



25.04.2009

Endlich haben wir es geschafft! Gleich zwei Meilensteine mit einmal schlugen wir mit diesem motivierenden Drehtag. Zum einem wurden nun alle Szenen, die in der Leuchtturmkulisse, der Wohnung Merlins, spielten, abgedreht. Zum anderem hatten wir in unserem Filmprojekt zum ersten Mal die Ehre mit einem "Vertreter des Konzerns DeGeN" zu drehen, dieser war seit Anbeginn des Projektes, also seit fast zwei Jahren nicht auffindbar. Es ist Marvin Brabender, den wir anfangs verloren, um ihn in diesen Tagen wiedergefunden zu haben, er ist der verlorene Vertreter.
Der Dreh ging sehr professionell über die Bühne, hatten wir schließlich eine Woche zuvor schon im Zuge eines kleinen Castings geprobt. Früh um 10 Uhr wollten wir beginnen, was sich zunächst aber nur recht langsam gestaltete. Nichtsdestotrotz konnten wir das Studio unerwartet noch vor 18 Uhr wieder verlassen. Nur der Kameramann schien den Arbeitsprozess für einen Moment verlangsamen zu wollen, denn aufgrund der Größe unseres neuen Schauspielers probierten wir innerhalb von mindestens 20 Takes verschiedene Methoden aus diese ins Bild zu bekommen. Bei den letzten Takes stand der Kameramann dann auf den Zehenspitzen. Letztendlich brachen wir diese eine Einstellung ab, da das Lachen nicht mehr verkneifbar war. Verwendbare Takes hatten wir schon genügend. In den nächsten Tagen kann nun das Leuchtturm-Material gesichtet werden, um dann jenen abzubauen und Platz zu schaffen für die berüchtigte AIH.



22.03.2009

Da wir am vergangenen Wochenende leider das Gespräch zwischen unserer Protagonistin und dem Bauernehepaar am Abendbrotstisch nicht drehen konnten, mussten wir uns etwas einfallen lassen, die engen Lücken in den Terminkalendern unserer Darsteller ausnutzen. Dadurch kamen dann für uns etwas ungewöhnliche Drehzeiten zustande: Sonntag von 18-22 Uhr und Montag wieder ab 19 Uhr. Es musste schnell gehen, am nächsten Tag war schließlich wieder Schule für zwei Darsteller. Aber dank guter Vorplanung schafften wir sogar mehr,...